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Soteria-Einheiten

Soteria - Stationäres und tagesklnisches Behandlungsangebots

Entstehung des Soteria-Gedankens

Im psychiatrischen Kontext stammt der Begriff "Soteria" (altgriechisch: Wohl, Heil, Bewahrung, Rettung) aus der antipsychiatrischen Bewegung der Siebziger Jahre. In Kalifornien entstand unter der Leitung des Psychiaters L. Mosher eine wohngemeinschaftsähnliche Einrichtung als alternative Behandlungsform. Dort wurden schizophrene Menschen durch ihre Psychose begleitet. In Anlehnung daran gründete der Schweizer Psychiater L. Ciompi 1984 ein Soteria-Projekt in Bern, das bis heute besteht.

In Deutschland sind inzwischen einige Soteria-Projekte entstanden, die  an psychiatrische Krankenhäuser angeschlossen sind: 1999 die Soteria in Zwiefalten, 2003 die Soteria am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost, 2012 auf der Reichenau, 2013 in Gangelt.

  • Psychosebegleitung in Form aktiven Dabei-Seins
  • Milieutherapeutischer Ansatz
  • Zurückhaltender Umgang mit neuroleptischer Medikation

 

Was bieten wir an?

Unsere beiden Soteria-Einheiten befinden sich im Erd- und Obergeschoß einer Jugendstilvilla mit großem Garten auf dem Gelände des kbo-Isar-Amper- Klinikum München-Ost (Haus 14).  Die Gesamtatmosphäre hat einen wohnlichen Charakter. Die Patientinnen und Patienten sollen sich angenommen fühlen und sich aktiv an der Alltagsgestaltung beteiligen.

Psychose-Begleitung und Milieutherapie für Menschen mit Psychosen in einem wohngemeinschaftsähnlichen Setting. Es stehen stationäre und tagklinische Plätze zur Verfügung.

 

Roswitha Hurtz      Andrea Gerum
Oberärztin               Stationsleitung
Kontakt und Information

 

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